Blick in die Welt
Vor 100 Jahren starb Dr. Schüssler
(Dr. Vogel's Gesundheits-Nachrichten 3/98)
Der Mensch ist gesund, wenn seine Zellen
genügend Mineralstoffe haben und sich die Moleküle
ungehindert bewegen können. Krank wird er, wenn die Zellen
bei der Abwehr der krankmachenden Reize Mineralstoffe verlieren
und sich die Moleküle nicht mehr richtig bewegen können.
Auf diesem Grundsatz baute Dr. Wilhelm Schüssler seine
biochemische Heilmethode auf. Im Gegensatz zur Homöopathie,
von der er stark beeinflusst wurde, hat Schüssler kein
vollständiges Behandlungskonzept entwickelt. Seine Biochemie
kennt denn auch nicht die Präparatevielfalt der Hannemann'schen
Homöopathie, sondern zwölf anorganische Substanzen.
Seit dem Tod von Dr. Schüssler haben seine Nachfolger
diese Palette um zwölf Ergänzungsmittel erweitert
sowie aus elf von ihnen Salben hergestellt.
Dr. Schüssler's Antlitzdiagnostik
Bevor sich die Gleichgewichtsstörung in den Mineralsalzen
als Krankheit im Organismus manifestiert, zeigt sie sich im
menschlichen Antlitz. Dabei kommt es in erster Linie auf Veränderungen
der Gesichtshaut an. Verfärbungen, Glanzbildungen, Schatten-
und Faltenbildungen sie sind in Übereinstimmung
mit Beobachtungen zu Augen, Nägeln, Zunge, Auswurf usw.
dem betreffenden Biosalz zuzuordnen. Je deutlicher die Veränderungen
in Erscheinung treten, um so stärker scheint der biochemische
Haushalt gestört zu sein.
Vielseitig anwendbar
Dr. Schüssler war überzeugt, mit seinen Salzen
praktisch jede Krankheit heilen zu können. Das ist nach
heutigen Erkenntnissen sicherlich etwas hoch gegriffen. Dennoch
empfehlen sich die zwölf Schüssler'schen Biosalze
bei Husten, Heiserkeit und Schnupfen sowie einer Vielzahl
von weiteren bis hin zu chronischen Krankheiten als unkomplizierte,
leicht anwendbare und sehr preiswerte Präparate.
Dr. Wilhelm Heinrich Schüssler starb 77jährig am
30. März 1898 in Oldenburg.
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